(I N I T I A T I V E)
G E D E N K B U C H
e.V. ( eingetragener "gemeinnütziger" Verein )
nominiert für den M.-Dönhoff-Preis der "ZEIT-Stiftung" ( für internationale Versöhnung und Verständigung). Auf der Kultusministerien-Konferenz der Länder (zuständig u. a. für die Lehrpläne in deutschen Schulen) empfohlen. Weitere Referenzen / (Betterplace-) Zertifikat s. bitte unter "Referenzen" bzw. "Kontakt".
für die unzähligen Opfer von Mobbing + Burnout
"Nur die im Dunklen sieht man nicht"
(B. Brecht)
"Es darf einfach nicht länger hingenommen werden, dass ein sehr großer Teil der Menschen, die z. B. von Krieg und Armut anderer profitierten, ihre "Memoiren" hinterlassen konnten. Aber wohl 90% der Opfer von Krieg+ Gewalt und auch Helden des Alltags - stets anderen wohltätig und teilweise mit hohem Risiko (auch z. B. zu Kriegszeiten) helfende Menschen- also ja viel positivere bzw. mahnende Vorbilder für die Zukunft- immer noch viel zu wenig, so gut wie überhaupt nicht " (W. Laub, Initiator/Ansprechpartner "Initiative Gedenkbuch" und Vorstand des Vereins Gedenkbuch e. V. )
Das Anliegen / Ziel :
Schüler erleben Geschichte meistens nur aus trockenen Büchern. Zeugen, Opfer der Geschichte, gerade auch aus mahnenden Zeiten, bzw. "Helden des Alltags" sterben andererseits meistens unbekannt - ohne jegliche Würdigung. Oder zumindest Bekanntmachung ihres Schicksals oder auch ihrer Verdienste. Sie, die "Gesichter hinter den Geschichten", werden vergessen. Warum nicht die Schulen zur (kollektiven, literarischen) Stätte der Bewahrung der Geschichte(n), mahnender aber auch vorbildlicher, machen ?
Dieser Frage stellt sich unser (siehe dort) "Schulprojekt". Mit der Antwort, dass das nicht einmal mehr Geld kostet. Sondern sogar an vielen Stellen spart. Unser besonderes Anliegen dabei ist die Vernetzung von diesbezüglich schon vielfältigen anderen - meist aber auch privaten - Initiativen. Um am Ende auch zu erreichen, dass jedes (!) Opfer an jeder (!) Schule, deren aktuellem bzw. früherem Umfeld, gewürdigt wird. Und dies so insgesamt, auch mittels Internet vernetzt, dann auch ein "kollektives Gedächtnis Deutschlands" für die Zukunft bildet. Die nötigen technischen Mittel, Archive usw. gibt es schon lange, es bedarf nur endlich deren besseren Nutzung bzw. eben auch Vernetzung - auch mit Universitäten u. a. staatlichen Stellen. Erste Ansätze hierfür gibt es bereits, mit viel Erfolg. Aber noch lange nicht genug.
Unser Ziel darüber hinaus:
Menschen- deren Biografien, "Memoiren", Schicksal- zu würdigen, die keine "Promis" oder sehr gut verdienende Menschen sind (die sich das Schreiben ihrer Biografie/ Memoiren leisten können - es aber oft nicht unbedingt verdient(er)haben. Zumal, wenn sie ihr Geld auf Kosten anderer verdient haben - auch z. B. von Krieg oder Armut anderer Menschen profitierend).
-> Es sollen zunehmend viel mehr Personen gewürdigt werden, deren Biografien/ Memoiren (schriftl.) gesichert, die sich für andere aufopferten, im Alltag
(z.B. auch durch für auf Hilfe angewiesene Kinder oder ältere/kranke Menschen)
oder durch besondere Taten, ...
Auch "Trümmerfrauen" usw. Oder Menschen, die (oft buchstäblich) ihr letztes Hemd für andere hergaben. Und dann natürlich kein Geld mehr für ihre eigenen "Memoiren" haben. Und andererseits
auch Opfer von Krieg, Gewalt u. a.
(so wie teilw. auch die Eltern des Gründers der Initiative - was diesen auch mit zur Initiative bewegte, s. "über uns" / Bild unten). Auch Opfer von Gewalt, auch psychischer, heute - wie Mobbing und Burn-out verursachenden Umständen. All diese Menschen sind ja meistens finanziell nicht in der Lage, ihre Geschichte weiterzugeben. Und viele Schicksale sind nicht einmal durch Geld wieder "gut zu machen". Sie haben es aber verdient wenigstens - auf Wunsch auch öffentlich, soweit gewünscht auch mit ähnlichen Geschichten gemeinsam - gewürdigt zu werden. Ihr Opfer/Mahnung oder auch ihr Einsatz/Vorbild für andere. Auch durch Veröffentlichung ihrer Schicksale bzw. ihres teilw. oder gesamten Lebenswerkes. Dies durch eine (teilw.) schriftliche - und somit unvergängliche - Niederschrift, evtl. auch im "www" veröffentlicht, von "Memoiren" entspr. Leute. Um ihren gesammelten Schatz an Wissen, Erfahrungen, Träumen, Ideen usw. auch weiterleben zu lassen, unvergänglich.
Mit so unauslöschlichen (schwarz auf weiß oder auch im Internet weltweit nachlesbar) Lebensspuren... Oder eben auch weniger schönen Erlebnissen/Opfern und schwerem Schicksal, recht unschönen Seiten des Lebens. Oft sogar auch über Generationen hinweg. Auch als Mahnung für andere oder auch Mut (machen) für sich nicht unterkriegen lassen/als Beleg, dass irgendwann doch immer wieder, auch in schwersten Zeiten, noch ein Hoffnungsschimmer kommt, das Überleben möglich ist. Zumindest mit Hilfe von anderen Menschen (die auch wieder Würdigung verdient haben - und bekommen sollen).
Da die "Creative writing"-Forschung belegt hat, dass solch eine erzählende (und schriftl.) Aufarbeitung - wenn sie bei Bedarf noch entspr. psychologisch begleitet wird - fast immer auch (zumindest teilw.) heilsame Wirkung hat wird auch unmittelbar bei entspr. "Verarbeitung" geholfen.
Dies alles auch durch Spenden mit finanziert - denn obwohl hier in Deutschland für z. B. Militär, Prestigebauten und auch Abfindungen von ja doch wenig verdienten Politikern/Managern genug Geld da ist ist für solche "Memoiren-" Arbeit angeblich kein Geld da. Trotz Versprechen führender Politiker (Bundeskanzler, Bundespräsident usw.) auch mehr als 60 Jahre (!) nach Kriegsende - dass den Opfern endlich (!) mehr gedacht werden soll - oder auch Opfern des Regimes von Honecker + Co. Deshalb ist die Initiative angewiesen auf a.) private Spender und b.) Unterstützung/ Fürsprache bei der Beantragung öffentl. Gelder z. B. für entspr. Gedenkschriften/ "Memoiren" von Opfern.
In Verbindung mit Arbeit an Schulen (siehe Seite "das Schul-Projekt" hier) könnte die Initiative sogar dazu beitragen, dass an vielen Stellen gespart werden kann - gleichzeitig aber viele gute Anliegen davon "profitieren" könnten. Dafür bekamen wir auch schon diverse Würdigungen (s. bitte "Über uns/ Referenzen").
Dafür suchen wir auch gerade Unterstützer an Schulen. Aber natürlich nicht nur: Jegliche
Ehrenamtliche Helfer und sonstige Unterstützer bei diesem Projekt sind natürlich herzlich willkommen.
Und in vielen Fällen könnte die "Gedenkarbeit", zumindest für Opfer, auch von Ämtern übernommen werden als z. B. auch (sozial-pädagogische) "Einzelfallhilfe" bzw. "Familienhilfe". Oder auch im Rahmen therapeutischer Hilfen. So dass auch diese Menschen - oder andere eben durch Spenden/ hoffentlich später auch (staatliche) Fördergelder finanziert- mit nur geringen Materialkosten und evtl. manchmal Aufwandsentschädigungen für ehrenamtl.Helfer - ihre kostbaren Schätze des Lebens weitergeben können. Als auch mit wertvollstes Geschenk ihres Lebens - für sich und auch andere. In der Tat ist danach das Leben sehr vieler Menschen bereichert.